Die Welt des Parfums ist voller Begriffe, die in der Öffentlichkeit oft missverstanden werden. Für Laien können die Bezeichnungen verwirrend wirken. Sie lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Begriffe, die den Parfumanteil eines Fertigprodukts angeben, und Begriffe, die die Basis der Lösung bezeichnen.

Festes Parfum

Eau de Toilette
Eau de Toilette, Eau de Cologne, Eau de Parfum … Was ist der Unterschied?
Parfümierte Körperpflegeprodukte haben je nach Duftstoffgehalt unterschiedliche Namen. Ein Eau de Parfum ähnelt einem Eau de Toilette, ist jedoch konzentrierter. Dieser Konzentrationsunterschied ist der Grund für den Preisunterschied zwischen diesen 2 Produkten.
Die genaue Konzentration je Produkt:
- Kissenspray 1 bis 3 %
- Eau de Cologne 3 bis 5 %
- Eau de Toilette 5 bis 15 %
- Eau de Parfum 15 bis 20 %
- Parfum 20 bis 40 %
Eine höhere Konzentration sorgt für eine längere Haltbarkeit des Duftes, ist jedoch mit Mehrkosten verbunden.
Alkoholbasis oder wässrige Basis – was ist der Unterschied?
Um die Inhaltsstoffe eines Parfums zu verdünnen, wird eine Flüssigkeit verwendet, das sogenannte Lösungsmittel.
Dieses Lösungsmittel kann Wasser oder Alkohol sein.
Beide erfüllen unterschiedliche Anforderungen:
Alkoholische Lösungen verleihen dem Parfum Leichtigkeit. Sie verdunsten schneller als wässrige Basen.
Wässrige Lösungen verhindern, dass das Parfum zu schnell verdunstet. Sie verleihen einer Kreation Intensität und einem Parfum mehr Dichte. Die Wahl einer wässrigen Lösung kann auch durch den Verzicht auf Alkohol begründet sein – sei es aus CSR-Sicht oder aus gesellschaftlichen Gründen.
Die Wahl des Lösungsmittels hängt daher sowohl von technischen als auch von kommerziellen Anforderungen ab.
Es gibt noch einen weiteren Produkttyp, mit oder ohne Alkohol, um den Körper zu beduften:
das feste Parfum. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel zum festen Parfum.





